Historisches Weltcup Wochenende in Treignac (FRA)

Die französische Stadt Treignac liegt im Herzen Frankreichs in der Region Nouvelle-Aquitaine und ist der Geburtsort des internationalen Kanu-Wildwasserrennsports. Vor genau 60 Jahren wurde 1959 die erste Weltmeisterschaft unserer Kanu-Disziplin auf der Vezere veranstaltet. Anlässlich dieses Jubiläums wurde mit diesem Weltcup die Kanugeschichte wiederbelebt und gilt als erstes von drei internationalen Großevents in den kommenden Jahren. Das Finale dieser Trilogie wird die Weltmeisterschaft 2022 auf der Vezere sein.

Den Streckenrekord über die Classic Distanz hält bis heute der Düsseldorfer Thomas Koelmann, der 2000 auf der Vezere den Weltmeistertitel mit einer Fahrzeit von 16 Minuten und 25 Sekunden gewann.

 

Das sehr überschaubare Weltcup Team bestand aus den vier Kajak Herren Yannic Lemmen, Tobias Kroener, Dennis John und Till Fengler, den zwei Kajak Damen Anna Bohn und Jil-Sophie Eckert sowie Janosch Sülzer im Canadier, René Brücker als Betreuer und Michéle Obrecht als Physiotherapeutin.

Der erste Weltcup war das Classicrennen am Samstag. Die rund 17-minütige Wildwasserstrecke erstreckte sich erst durch den Altstadtkern von Treignac und dann durch einen sehr dichten Wald. Die Classicstrecke bot nahezu alles, was sich das Kanu Herz nur wünschen kann: enge Passagen durch kleine und große Steine, Inseln und sich im Flussbett befindende Baumalleen, große Wellenstücke, über den ganzen Fluss sich erstreckende Walzen, mehrere Abfälle von weit über einem Meter und eine Vielzahl an Kehrwasserkanten, die gefühlvoll geschnitten werden mussten.

Weiterlesen: Historisches Weltcup Wochenende in Treignac (FRA)

Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Eine Auswahl von Sportlern der Nationalmannschaft war zum ECA Cup im Spanischen La Seu d’Urgell gereist, um auf der Strecke der kommenden Sprint-Weltmeisterschaften unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Dabei konnte sich das deutsche Team gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten und gute Resultate einfahren.

Bereits am Dienstag vor den Rennen absolvierten die deutschen Sportler ihre ersten Trainingseinheiten auf dem Wildwasserkanal von La Seu d’Urgell, der 1992 Austragungsort der olympischen Wettkämpfe im Kanu-Slalom war. Der diesjährige WM-Kurs wurde durchweg als nicht zu schwer aber technisch anspruchsvoll bewertet.

Weiterlesen: Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Nur einmal Edelmetall für die Deutsche Mannschaft bei der EM in Bovec/Slowenien

Nur einmal Edelmetall für die Deutsche Mannschaft

Wildwasserkanuten holen Bronzemedaille bei der EM in Bovec/Slowenien im Team Bewerb der Damen

Eher durchwachsen war die Bilanz der deutschen Wildwasserkanuten bei der Europameisterschaft in Bovec/Slowenien. Die Ausbeute war nicht ganz im Sinne des Teams und so gab es am Ende nur eine Medaille. Die Deutsche Damen Mannschaft sicherte sich im Langstrecken Rennen eine Bronzemedaille.

Im Großen und Ganzen waren diese Europameisterschaften für das deutsche Team weniger erfolgreich, denn der dritte Platz der Damen blieb die einzige Medaille in Slowenien. In der Besetzung Alke Overbeck (KG Celle), Janina Piaskowski (KC Fulda) und Lisa Köstle vom KK Rosenheim gelang hinter den siegreichen Mädels aus Tschechien und den Französinnen ein ausgezeichneter Stockerlplatz auf Rang drei.

Weiterlesen: Nur einmal Edelmetall für die Deutsche Mannschaft bei der EM in Bovec/Slowenien

Diekirch/Bitburg Wildwasser-Kanuten müssen hart im Nehmen sein...

Pressebericht zum Rennen in Diekirch

 

 

Und hier noch ein tolles Video zum Rennen:

Wildwasser-Kanu: Nichts für Frostbeulen

KC Sömmerda: Ehrenamt – hat es wirklich Wert?

Immer wieder wird die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Bürger hoch gelobt – vor allem von Politikern und auch oft von der Wirtschaft. Sömmerda ist eine Stadt, in der jeder jeden kennt, zumindest wenn man sich aktiv in die Gemeinschaft einbringt. Die Zeit, die ihre Ehrenamtlichen für die Gemeinschaft opfern, ist ein hohes Gut. Doch was ist es wirklich wert, wenn es konkret wird? Wenn es um Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit geht? Wenn es um ein (Ehren-)Wort geht (ein Mann – ein Wort)?

Ein Fallbericht aus der aktuellen Praxis:

Der Kanu-Club Sömmerda e.V. ist sicher den meisten Lesern ein Begriff. Er unterhält sein Bootshaus, das Vereinsgelände und den traditionsreichen Kanukanal. Seit vielen Jahren richtet der Verein regionale und nationale Wettkämpfe aus und veranstaltet jeden September mit dem Sömmerda Rafting ein Highlight der Region. Sömmerda hat hierdurch unter den Sportlern und den Gästen aus ganz Deutschland einen guten Ruf erworben. Mit ihnen werden fast nebenbei viele Übernachtungsgäste in die Stadt gebracht, von denen die lokale Wirtschaft profitiert (Pensionen, Bäcker, Fleischer, Gaststätten, etc.).

Die Hauptaufgabe des Vereins besteht aber darin, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersstufen die Ausübung des Kanusports zu ermöglichen, in dem über Schnupperpaddeln und regelmäßiges Training sowie Sportleraustausch und Trainingslager gerade den jüngeren Altersgruppen neben dem Sport die soziale und gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung in einer Gruppe nahe gebracht wird. Alles hängt jedoch letztlich daran, dass die Kanustrecke am Bootshaus mit seinem bewegten Wasser im Kanal nutzbar ist. Die Unstrut selbst kann die Bedürfnisse der Kanusportler nur ergänzen. Ist der Kanal nicht nutzbar, können die sportlichen Aktivitäten nicht aufrechterhalten werden, geht es dem Verein an die personelle und finanzielle Substanz.

Weiterlesen: KC Sömmerda: Ehrenamt – hat es wirklich Wert?

Vorbereitung des NRW-Kaders auf die Saison 2019

 

Mit Techniktraining, Videoanalysen,  einem Athletiktraining bei der Medico Reha und Kleinflußfahrten bereiten sich die Sportler des NRW-Kaders zur Zeit bei wechselhaften Bedingungen auf die kommende Wettkampfsaison 2019 vor.

Minus 6 Grad zeigte das Thermometer beim Kader-Lehrgang am 20.1.2019 in Köln an und vor allem Zeitnehmer und die Bediener der Videokameras bekamen kalte Finger im Deutzer Hafen.

Dennoch konnten bei kompetenter Kommentierung von Lehrgangsleiter Dennis Drieschner die Sportler nach dem Techniktraining im gut geheizten KSG-Bootshaus alle Sportler an Hand ihrer Videos kleine und große Fehler bei der Paddeltechnik erkennen.

Auch die zum Mittagessen bestellte Pizza half allen dabei, wieder auf eine gute „Betriebstemperatur“ zu kommen.

14 Tage später beim Kader-Lehrgang in Düsseldorf am 3.2.2019 waren die Außentemperaturen schon angenehmer. Beim morgendlichen Athletiktraining in den Räumlichkeiten der Medico Reha in Neuss zeigte Lehrgangsleiter Sebastian Verhoef auf, was außer dem Training auf dem Wasser noch sinnvoll für die Saisonvorbereitung ist.

Nach dem Mittagessen im Hammer Blick ging es für die Sportler mit Lehrgangsleiter Sebastian auf die Erft, um dort Technik- und Zeitfahr-Training auf einem Kleinfluß durchzuführen.

Bei beiden Lehrgängen hospitierten angehende C-Trainer des KV NRW und konnten für ihre zukünftigen Arbeiten in den Vereinen etwas lernen.

Weiterlesen: Vorbereitung des NRW-Kaders auf die Saison 2019

Hinweis zu Registrierungen

Registrierungen und vorläufige Registrierungen müssen von jedem Athleten rechtzeitig und vollständig Ausgefüllt vor dem Meldeschluß des 1. Rennens an dem er teilnehmen möchte über den Verein an die Registrierungsstelle als PDF per Mail oder in Papierform per Post eingereicht werden.
Verspätete Registrierungen werden nicht mehr berücksichtigt.

 

 

Bitte die Anträge auf Registrierung und die vorläufigen Registrierungen per Mail oder dem Postweg versenden an:

Patrick Kroener
Mülhausener Str. 8
65203 Wiesbaden
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                 

 

 

Deutsche Wildwasserrennsportler in China - Herausforderungen zwischen Wettkampf und Alltag

Anfang Dezember flogen sechs deutsche Sportler zusammen mit Manuela Gawehn als Betreuerin und Mitglied des ICF Wildwasserkomitees nach China. Sie wurden vom chinesischen Kanuverband eingeladen, an vier Wettkämpfen im westlichen China teilzunehmen. Neben sportlicher Leistung standen vor allem das Promoten des bis dato relativ unbekannten Kanu-Wildwasserrennsport und der kulturelle Austausch im Vordergrund. Außerdem sollten die Rennen als Testwettkämpfe für den geplanten Weltcup 2019 gelten.
Deutsches Wildwasserrennsport Team in China

Nach einer über 40-stündigen Anreise erreichte das deutsche Team Panzhihua, die Stadt der Blumen und Austragungsort der ersten Wettkämpfe und traf dort auf 60 weitere, zu den Wettkämpfen eingeladen Paddler. Schon bei der Ankunft am Flughafen wurden die Sportler aus insgesamt 21 verschiedenen Nationen mit einem Blitzlichtgewitter empfangen wie Superstars- für die meisten eine völlig neue Situation, an die es sich für die nächsten drei Wochen aber zu gewöhnen galt. Gespannt auf die Rennstrecken, ging es dann auch sofort zum Training auf dem Jangtse River.

Weiterlesen: Deutsche Wildwasserrennsportler in China - Herausforderungen zwischen Wettkampf und Alltag

Seite 1 von 16