Ankunft der Nationalmannschaft bei der WM in Pau

Ankunft der Wildwassernationalmannschaft bei den Wildwassersprintweltmeisterschaften in Pau

Nach einer langen Autofahrt ist am Mittwoch das Wildwasserteam von Bundestrainer Gregor Simon vollständig eingetroffen.

Bei dem diesjährigen WM-Kader handelt es sich wohl um das wohl jüngste Deutsche Team, das es  bei Weltmeisterschaften je gegeben hat, nachdem einige der erfahrensten Athleten von ihrer internationalen Karriere zurückgetreten sind.

Das Damenteam wird von der erfahrenen Augsburgerin Sabine Füßer angeführt, während Tim Heilinger (Köln) den Veteran bei den Herren darstellt.

Die Stimmung im Team ist bislang sehr gut und es wird spannend zu sehen sein, was das noch sehr junge Team imstande ist zu leisten.

 

Bei den Damen K1 sind Alke Overbeck (Braunschweig) und Sabine Füßer (Augsburrg)nach wie vor als die Schwertspitze des deutschen Teams anzusehen. Dennnoch rücken auch hier mit Maren Lutz (Köln) und Lisa Köstle (Wiesbaden) bereits zwei Fahrerinnen nach, die dieses Jahr noch bei den Juniorenweltmeisterschaften im österreichischen Murau am Start waren.

Bei den Herren K1 dürfte es ebenfalls interessant werden. Hier sind allen voran Yannic Lemmen (Düsseldorf) und Björn Beerschwenger (Köln) zu nennen. Yannic Lemmen dürfte gute Erinnerungen an seinen dritten Platz beim Weltcup im letzten Jahr auf dieser Strecke haben.

Björn Beeschwenger dürfte ebenfalls hochmotiviert sein, nachdem er in diesem Jahr bereits in Augsburg seinen ersten Weltcupsieg feiern konnte. Komplettiert wird das starke Herrenteam durch Finn Hartstein (Hamburg) sowie Björn Barthel (Ludwigshafen).

Einen guten Eindruck hat Maren Lutz auch im C1 im Training hinterlassen. Neben dem K1 nimmt sie auch den C1 in Angriff. Bei diesen Weltmeisterschaften wird das deutsche Team erstmals eine Damen C1-Mannschaft ins Rennen schicken. Hierzu gehören neben Maren Lutz die Sprintspezialistin Sabrina Barm (Augsburg) und die Juniorenfahrerin Lea-Sophie Barth (Sömmerda).

Lea-Sophie Barth und Sabrina Barm werden neben dem C1 auch den C2 in Angriff nehmen.

Nach dem Rücktritt von Welt- und Europameister Normen Weber von seiner internationalen Karriere ist bei den Herren C1 ein Generationenwechsel eingeleitet.

Der erfahrenste Fahrer hier ist Tim Heilinger. Hier rücken mit Janosch Sülzer (Brühl), Torben Plate (Hamburg) und Ole Schwarz (Bonn) bereits junge Sportler nach.

Bei den Herren C2 wollen Janosch Sülzer und Roman Wirtz (Brühl) angreifen. Zusätzlich wird das neu formierte Boot mit Ole Schwarz und Tim Heilinger ins Rennen geschickt.

Die nächsten Tage wird neben der Feinabstimmung auf der Strecke vor allem das Mannschaftstraining im Fordergrund stehen, da bereits kommenden Dienstag das Mannschaftsrennen als erster Wettkampf auf dem Programm steht.

Text: Heilinger
Foto: Füßer