Köstle gewinnt Bronze im Sprint

Köstle gewinnt Bronze im Sprint
Die 17-jährige Lisa Köstle hat am Sonntag den dritten Platz im K1-Sprintfinale bei der Junioren-EM im österreichischen Murau gewonnen.

Nach einem starken Finallauf musste sich die Inzellerin lediglich den beiden dominierenden Tschechinnen Paloudova und Satkova geschlagen geben. Für Lisa Köstle ist es die erste internationale Medaille in ihrer jungen Kariere.

In der Mannschaft lief es für Köstle mit ihren beiden Mannschaftskolleginnen Verena Sülzer (Brühl) und Talya Çağlayan (Düsseldorf) nicht so gut. Trotz berechtigter Hoffnung auf eine Medaille, beendete das Trio den Teamsprint nur auf dem fünften Platz.
Bei den männlichen K1 Junioren belegte der Fuldaer Christopher Massini den fünften Platz. Nach dem Rennen zeigte sich der junge Athlet etwas enttäuscht, „ich wäre gerne auf das Treppchen gefahren“. Nichts desto trotz ist es eine gute Platzierung für den Sprintspezialisten; er fährt erst seit diesem Jahr in der Juniorenkategorie.

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Deutsches Trio gewinnt Silber

Das Deutsche Trio um die K1-Fahrer Nico Paufler, Valentin Schlesinger und Christopher Massini hat am Freitag bei der Junioren-EM im österreichischen Murau die Silbermedaille gewonnen. Nach seinem zweiten Platz im Einzelrennen konnte Paufler damit die zweite Medaille mit seinen Teamkollegen feiern. „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, zeigt sich Valentin Schlesinger begeistert. Für den 18 jährigen Kölner ist es die erste internationale Medaille.
Das deutsche Team zeigte vom Start weg, dass es als eine Einheit funktionierte. Dabei wirkten sie routiniert, obwohl sie im Vorfeld nicht viel Zeit hatten sich vorzubereiten. „Wir haben vorher verabredet, dass wir uns kurze Kommandos geben“, erklärte Massini. Bei Mannschaftsrennen ist es unerlässlich, dass man während des Rennes kommuniziert, damit man zusammenbleibt. In der deutschen Mannschaft ist Nico Paufler voran gefahren, „ich habe eine besondere Verantwortung als derjenige, der vor fährt“, sagte Paufler. Dieser Verantwortung ist er gerecht geworden und führte das Deutsche Team mit einer guten Linie Richtung Ziel.

Paufler gewinnt Silber zum Auftakt der Junioren-EM

Zum Auftakt der Junioren-EM im steirischen Murau konnte Nico Paufler sich den Vizemeistertitel sichern. Der Classicspezialist verpasste dabei nur ganz knapp den Europameistertitel und musste sich dem Franzosen Cyprien Leriche um 2,76 Sekunden geschlagen geben. „Ich ärger mich ein bisschen, dass ich so knapp die Goldmedaille verpasst habe“, sagte Paufler nach dem Rennen. Die lange Strecke auf der Mur kam dem marathonerfahrenen Sportler vom KKR Rosenheim entgegen. Dennoch ist Paufler zufrieden, „ich konnte von Anfang an gut powern und habe mich gut gefühlt, besser als an den Trainingstagen zuvor“.
Am Freitag steht für den jungen Sportler bereits der nächste Höhepunkt an. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Christopher Massini und Valentin Schlesinger geht er im Mannschaftsrennen auf Medaillenjagd. „Wir haben in der Mannschaft viel vor“, zeigt sich der Vizeeuropameister kämpferisch. Dabei müssen die drei Kanuten als Team perfekt funktionieren um einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Als stärkste Gegner sieht Paufler dabei die Tschechen und die Franzosen. Beide Nationen liegen in den Einzelplatzierungen nach dem heutigen Rennen vor dem deutschen Team. „Wir werden den Christopher schon darunter scheuchen“, witzelt Paufler vor dem Rennen.

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Bong, Heilinger und Beerschwenger sind Weltmeister!

Den Auftakt in den Mannschaftsrennen machten die C1 Herren mit Silber. Die Routiniers Normen Weber und Tim Heilinger nahmen den jungen Janosch Sülzer über weite Teile des Rennes auf die Kreuzwelle. Die drei könnten so die Einzelzeit von Sülzer um sensationelle 29 Sekunden unterbieten und blieben so nur 3,8 Sekunden hinter den Siegern aus Tschechien.

In der Damenmannschaft nahm Vizeweltmeisterin Alke Overbeck  Sabine Füsser und Annika Gierenz auf die Welle. Füsser und Gierenz, im Einzel fast zeitgleich, fuhren in der Formation 3 Sekunden schneller als in ihren Einzelläufen.  Doch auch die Tschechienen, die im Einzel die Plätze 4, 6 und 8 belegten, arbeiteten gut zusammen. Silber auch für unsere Kajak Damen.

Es folgten die Kajak Herren Mannschaften. Tobias Bong, Andreas Heilinger und Björn Beerschwenger  gingen aufgrund ihrer Einzelergebnisse als Favoriten, als letzte auf die Strecke. Die drei Kölner hatten bereits Vorfeld der WM das Mannschaftfahren in verschiedenen Formationen trainiert, so dass vor Ort in Banja Luka nur noch Feinabstimmung betreiben werde musste. Angeführt vom Erfahrenen Tobias Bong, der seit 2008 fester Bestandteil der Classic Mannschaft ist bauten die Drei von Zwischenzeit zu Zwischenzeit ihren Vorsprung sekundenweise aus. Im Ziel blieb die Uhr 4,46 Sekunden vor der Zeit der Slowenen stehen. Weltmeister! Das erste Mal in einer Herren Mannschaft seit der WM in Landeck 1996.

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Silberner Auftakt bei der Wildwasser WM in Banja Luka

Auf dem Vrbas Fluss bei Banja Luka fuhr das DKV Wildwasserrennsport Team am ersten Wettkampftag in den Classic Einzel Rennen drei Vizeweltmeistertitel ein. Im ersten rennen der C1 Herren machte es Normen Weber spannend bis zum Schluss. Er startete als letzter und ließ es zunächst ruhig angehen. Bereits nach 4 Minuten lag er mit 5 Sekunden Rückstand auf Platz 4. Der Routinier ließ sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und steigerte sein Tempo konstant bis ins Ziel. Am Ende musste er sich nur seinem Dauerkonkurrenten Emil Milihram (CRO) geschlagen geben.

Alke Overbeck wählte im Rennen der K1 Damen eine andere Taktik. Die exzellente Wildwassertechnikerin führ im anspruchsvollen Mittelteil einen Vorsprung auf die Konkurrenz raus, auch weil die Zwei  bis dahin führende Tschechinnen deutlich Zeit verloren. Am Ende fehlten ihr auf den letzten Minuten die Körner, um den sehr starken Endspurt der Französin Manon Hostens zu kontern. Sie verteidigte jedoch den zweiten Platz gegen die Sprintstarke Italienerin Bonaccorsi .

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Die Wildwasserrennsport WM in Banja Luka ist eröffnet

Am Dienstagabend wurden die Wildwasserrennsport Weltmeisterschaft in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) eröffnet. Die Eröffnungsfeier fand im historischen Kastel in der Innenstadt von Banja Luka statt. Mittwoch beginnen die Wettkämpfe auf dem Vrbas Fluss durch die Schlucht zehn Kilometer südlich des Zentrums. Ab 10 werden die Masters auf die ca. 15 Minuten lange Classic Strecke gehen. Am Nachmittag folgt ab 14 Uhr die Leistungsklasse. Tim Heilinger (Köln) im C1 wird für das Team des DKV eröffnen. Es folgen die K1 Damen und Herren und die C1 Damen. Die Canadier-Zweier beenden den ersten Wettkampftag gegen 18:30 Uhr.

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Wildwasser WM in Baja Luka

Noch 3 Tage Vorbereitung für das Wildwasserrennsport Team des DKV bis zum ersten Rennen bei der WM in Banja Luka. Heute, am Montag, steht für die Athleten neben dem üblichen Streckentraining die Bootsvermessung an. Boote, Helme und Schwimmwesten müssen den Wettkampfregeln entsprechen. Vor allem beim Boot gilt es mit den Trimmgewichten knapp über dem Mindestwert zu liegen. Am Abend werden noch die Sprintspezialisten beim offiziellen Nachtsprinttraining unter Flutlicht auf dem Vrbas Fluss die Strecke trainieren. Eine Besonderheit bei dieser WM – die Finalläufe werden am Samstag ab 21 Uhr statt. „Zwar wird das Wasser im Dunkeln genauso abfließen wie im Hellen, aber die Sichtverhältnisse bei Flutlicht sind eben speziell, da gilt es sich dran zu gewöhnen“ definiert Sprinttrainerin Jana Huppertz die Aufgabe für die abendliche Trainingseinheit.


 

Am Morgen hat sich die Mannschaft bereits auf die Classicrennen am Donnerstag und Freitag vorbereitet. Bei einer Rennsimulation wurden die Zwischenzeitstellen von den Trainern ausprobiert, von Diagnosetrainer Dennis Drieschner ausgewertet und vor Ort die Kommunikation mit den Athleten getestet: Das bei der EM 2015 bewerte Konzept wird übernommen.

Für die Classicrennen im Einzel sind wir voll im Plan, stellt Simon fest. Auch die Kajak-Mannschaften harmonieren bereits sehr gut. Nur in den Canadier-Mannschaften gibt es noch leichte Abstimmungsprobleme. Vor allem den schweren C2s macht das Schiebewasser des Vrbas zu schaffen. „Wenn die einmal weglaufen, sind die nur schwer wieder auf Kurs zu bringen, das kostet Kraft und Geschwindigkeit“, weiß Bundestrainer Gregor Simon, der selber zahlreiche Erfolge im C2 eingefahren hat.

Vor allem in den Classicrennen geht das DKV Team als Favorit in die WM. Die EM letztes Jahr an gleicher Stelle hatten Sie mit 7 von 10 möglichen Titeln dominiert. „Die Erfolge vom letzten Jahr zu wiederhohlen wird schwer, aber nicht unmöglich. Neben den erfahrenen Classicspezialisten haben wir einigen junge Athleten im Team, die die Schwächen die wir im Sprint in der Vergangenheit gezeigt haben, wettmachen können“, analysiert Ressortleiter Achim Overbeck. „Alle Athleten sind gesund und die Stimmung im Team, das in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Masternationalmannschaft umfasst, ist top.“

In den verbleibenden Tagen vor den Wettkämpfen wird nach den Vorbelastungen die Regeneration in den Vordergrund rücken. Statt der Athleten wird dann Physiotherapeut Michael Fey, der die Nationalmannschaft seit 2004 begleitet, vermehrt ins Schwitzen kommen.

WW-Event Wochenende in Augsburg

Die Anlage in Augsburg hat ja schon viele Wettkämpfe gesehen, angefangen von den Kanuslalom Wettkämpfen wie Deutsche Meisterschaften, Weltcups, Weltmeisterschaften bis zu ihrem absoluten Highlight – den olympischen Sommerspielen 1972 – aber auch Rafting Wettbewerben, Freestyle Wettbewerben und seit über 15 Jahren nunmehr von den Kanu Schwaben ausgerichtete Wildwasser Sprint Wettbewerbe. Dort stellt die erste Sprint Weltmeisterschaft 2011 für Augsburg das WW Highlight dar, aber auch ICF Weltranglisten und ECA Cup Wettkämpfe. Der Termin am Muttertag ist stets ein wichtiger Termin im Kalender der WW Sprint Rennsportler und so auch in diesem Jahr.

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