Sprintrennen bei der EM

3. Wettkampftag: Sprint Einzel

Um halb neun ging es wieder an die Strecke, der Straßenverkehr wurde umgeleitet und eine Spur war für die Teamfahrzeuge mit den Anhängern gesperrt. Noch lag die Straße im Schatten und die Temperaturen waren angenehm. Kurz vor Rennbeginn lag die gesamte Strecke in der Sonne und die Außentemperatur stieg auf ca. 30 °C.

Den Auftakt machten die C1 Herren. Normen konnte sich mit Rang 2 direkt für den Finallauf qualifizieren, Tim musste im 2. Lauf noch mal starten und konnte sich auch für Nachtsprint der besten 12 C1 Fahrer qualifizieren. Die Favoriten, wie zum Beispiel Emil Milihram (CRO) und Stephane Santamaria (FRA)verpassten das Finale knapp.Bei den K1 Damen kamen Sabine auf Platz 2 und Alke auf der 4 direkt durch, Maria und Manuela waren nach dem  2. Lauf sicher dabei. Bei den K1 Herren gab es einige Überraschungen, Yannik Lemmen, Tobi Bong, Andreas Heilinger und Björn Beerschwenger verpassten alle den Finaleinzug im 1. Lauf. Im zweiten Lauf konnte sich nur Yannik qualifizieren. Im 2. Block starteten die C2 Fahrer. Mathias und Dominik waren mit dem 2. Platz sicher weiter. Im 2. Lauf qualifizierten Rene und Normen fürs Finale. Für Mathias und Dominik bedeutete der Einzug ins Finale nebenbei auch noch die letzte zu vergebene Fahrkarte für  die Sprint WM in Wien.

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2. Wettkampftag in Schwarz-Rot-Gold, wobei die Betonung auf GOLD liegt!!!!

Um 7.30 Uhr Frühstück, dann ging zur Strecke, einige lassen die Vorfahrt aus um Kräfte zu schonen.

Der Start um 10.00 Uhr begann mit den 2 Nachholrennen Damen C1 und Herren C2. Das C1 Damen Rennen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Im C2 Herren Rennen gingen an den Start Dominik Pesch/Matthias Nies, Normen Weber/ Rene Brücker und Maik Schmitz/ Tobi Trzoska.

Los ging es mit Matthias und Dominik, die beiden waren bei der 1. Zwischenzeit gut platziert. Die beiden gingen mit Bestzeit ins Ziel. Doch das Rennen war noch nicht zu Ende, als nächstes kamen Maik und Tobi ins Ziel, auch die beiden mit einer super Zeit. Gefolgt von Normen und René, die in der Endabrechnung einen tollen 3. Platz belegten, mit nur 2 sec. Abstand folgten Maik und Tobi auf dem undankbaren 4. Platz. Dominik und Matthias konnten ihren 1. Platz behaupten und waren unsere 1. Europameister. Klasse Leistung!!!!

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2-mal Gold und 3-mal Silber am ersten Tag der EM

Erster Wettkampftag in Bosnien: 2-mal Gold und 3-mal Silber für das deutsche Team!

Nach einem frühen Frühstück ging es um 9.00 Uhr zum Warmfahren auf die Strecke. Im Ziel erwartete die Sportler schon die erste Überraschung. Das Rennen sollte nicht wie geplant um 10.30 Uhr starten. Bedingt durch einen Kraftwerksausfall in Bosnien wurde angekündigt, dass das Kraftwerk oberhalb der Rennstrecke mehr Strom produzieren muss und somit der Wasserstand gegen Mittag steigen wird. Um rechtzeitig fertig zu werden, musste das Start Intervall auf 30 sec. verkürzt und das Programm neu aufgestellt werden.
Also Startbeginn erst um 12.00 Uhr.  Auch die Zwischenzeiten waren schnell neu besetzt, Deutsche und die Schweizer machten wie geplant gemeinsame Sache und teilten sich auf.
Tim Heilinger im C1 der Herren eröffnete für unser Team und errang Platz 8. Normen Weber folgte in diesem Feld und wurde Vizeeuropameister.

 

Dann folgten die Damen, derweil stieg der Wasserspiegel stetig an. Als Erste ging Maria Hollerieth auf die Strecke, gefolgt von Sabine Füsser und Alke Overbeck. Als letzte Starterin ging die amtierende Europameisterin, Manuela Stöberl, ins Rennen. An den Zwischenzeiten konnte sich keine der Damen vom Feld absetzen.
Im Ziel hatte Alke Overbeck schließlich knapp die Nase vorn und wurde vor Manuela Stöberl Europameisterin. Maria belegte Platz 6 mit knapp vier Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge. Das macht unsere Damen zu den Favoriten für das kommende Mannschaftrennen. Sprintspezialistin Füsser komplettierte mit Platz 12 die starke Mannschaftsleistung der Damen.
Weiter ging es mit den Herren - der Wasserstand war weiter gestiegen, so dass die Zwischenzeitnehmer inzwischen nasse Füße bekamen. Tobias Bong ging als erster Deutscher auf die Strecke und legte eine sehr starke Zeit vor. Lange stand sein Name oben auf der Anzeigetafel. Björn Beerschwenger folgte und platzierte sich am Ende auf Rang 10. Als letzter gestartet warteten alle im Ziel auf Andreas Heilinger. Bei den Zwischenzeiten lag er gleichauf mit dem bis dahin Führenden Tobias Bong. Im Ziel war es Heilinger, der sich als einziger vor dem früh gestarteten Bong platzieren konnte. Gold für Andreas Heilinger, Silber für Tobias Bong! Lange musste man auf ein offizielles Endergebnis warten, da der steigende Wasserstand zu Protesten, unter anderem auch vom deutschen Team, führte. Schlussendlich endschied der Hauptschiedsrichter jedoch, dass der Anstieg zu gering war, um als irregulär zu gelten. Damit waren zwei weitere Medaillen für unser Team offiziell!  Die K1 Herren sind damit gut für Mannschaftrennen aufgestellt, jedoch wird es hier ein harter Kampf um die Medaillen mit Tschechien, Frankreich und den Slowenen.
Das Damen C1 Rennen und das Herren C2 Rennen wurde wegen des weiter steigenden Wassers auf Freitag verlegt.
Bundestrainer Gregor Simon resümierte im Anschluss: „ Das war der bislang erfolgreichste Einstieg einer deutschen Mannschaft in eine Europameisterschaft, auch wenn der Protest wegen der Wasserstandänderung natürlich auch  ein wenig auf die Stimmung drückt.“

 

Die gesamte Ergebnisliste gibt es hier: http://canoebanjaluka.com/pages/results.html

EM 2015

 

 

Europameisterschaft  2015

in Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) auf dem Vrbas

03.-07.06.2015

 

 

 

 

 

 

Erste Infos vom deutschen Team:

Ankunft der Mannschaft am Samstag und  zur Begrüßung  gab es erst mal einen Schnaps, danach waren alle wieder guter Dinge und die 15 Stunden Fahrt waren fast vergessen  :-) .  

Zimmer, Unterkunft und Essen sind hervorragend. Während der ersten Tage werden die Wege getestet und in den Pausen werden die Videoaufnahmen ausgewertet.

Am Dienstag wurde bekannt gegeben, dass die Sprintstrecke um ca. um 10 Sekunden verlängert wird. Bei der Junioren Europameisterschaft 2014 wurde die kurze Sprintstrecke gefahren, dass sollte die Generalprobe für die diesjährige Senioren Europameisterschaft sein. Leider gab es keine Erklärung für die Änderung.

Heute abend war die Eröffnungsfeier, Jannik durfte als jüngstes Mitglied der Mannschaft die Fahne tragen. Es waren insgesamt nur 13 Nationen vertreten, das war bislang die geringste Beteiligung bei einer EM.

Morgen gehen die Rennen los, auf der Classik Strecke werden  3 Zwischenzeiten gegeben, mit Unterstützung vom Schweizer Team.

Also Morgen mehr und drückt uns die Daumen :-)  


 

Zeitplan:

3. Juni: Eröffnungsfeier
4. Juni: Classic Einzel
5. Juni: Classic Team
6. Juni: Sprint Einzel
7. Juni: Sprint Team

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Qualifikationen abgeschlossen

 

Nominierungsvorschlag des Ressortleisters nach Beratung mit dem Trainerrat:

Sprintweltmeisterschaft in Wien vom 25.06. bis zum 28.06.2015:

K1 Herren:

Björn Beerschwenger
Tobias Gandl
Yannic Lemmen
Tobias Bong
Ersatz: Peter Schumacher

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Internationales Groß-Event in Augsburg

 

Augsburg – die Hochburg des Kanusports – verblüffte mit „zwei“ unterschiedlichen Wettkampfveranstaltungen – 1. ECA European Cup Wildwater Sprint und 1. ECA Boater Cross auf dem Olympiakanal am 09./10, Mai 2015

Seit den olympischen Spielen 1972 in Deutschland/München-Augsburg ist der berühmte "Eiskanal" in Augsburg in der Kanu-Landschaft als eine sehr anspruchsvolle künstliche Wildwasserstrecke bekannt und nicht mehr von den großen Kanu – Events  wegzudenken. Viele hochrangige Wettkämpfe im Kanuslalom und Wildwasser-Kanu-Sprint sowie Rafting haben seit dieser Zeit bereits auf dem 300 Meter langen WW III-IV Kanal stattgefunden Nach der Organisation des 1. Weltmeisterschaft im Wildwasser-Kanu-Sprint 2011 in Augsburg fanden internationale Sprints und nationale Wildwasser Sprint Qualifikationen auf der Olympiastrecke statt, insgesamt nunmehr schon seit 15 Jahren. Am vergangenen Wochenende – mit dem Ausrichter Kanu Schwaben – fand das 1. ECA-Wildwasser-Sprint-Cup und ICF Ranglisten Rennen mit Teilnehmern aus 10 Nationen statt. Folgende Nationen  waren in Augsburg am Start: Australien / Belgien / Italien / Kroatien / Niederlande / Österreich / Schweiz / Slowenien / Tschechien / Deutschland. 139 Sportler gaben in  zwei verschiedenen Wettkämpfen ihr Bestes. Der Start begann kurz oberhalb der "Waschmaschine" und der Startabstand betrug nur 30 Sekunden (fliegender Start), was für den Sportler höchste Konzentration forderte, denn der nächste Sportler eilte schon hinter ihm her, aber für die Zuschauer und die Pressevertreter brachte dies höchste Spannung mit sich.

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9 Nationen haben für den ersten ECA CUP im Wildwassersprint in Augsburg gemeldet

9 Nationen haben für den ersten ECA CUP im Wildwassersprint in Augsburg gemeldet – eine spannende Angelegenheit

Augsburg  konnte sich seit nunmehr über 15 Jahren auf dem Eiskanal / Olympiakanal – nicht nur als Kanuslalom Ausrichter - sondern auch in Wildwasser Sprint Events - erfolgreich mit nationalen sowie internationalen WW Sprint Wettkämpfen einen Namen machen!

2011 fand durch den Ausrichter Kanu Schwaben die 1. Wildwasser Sprint -Weltmeisterschaft in Augsburg statt. Die Sportler und Vereinsvorstände sowie die zahlreichen Nationenvertreter erinnern sich noch heute gerne an diese hochkarätige ICF Veranstaltung, nun steht das nächste Novum in Augsburg an, der 1. ECA Wildwasser Sprint auf der Olympiastrecke ist in diesem Jahr ein Highlight.

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Erft Sprint war voller Erfolg

Am letzten Sonntag fand mit dem 7. FFB-WILDWATER-Sprint auf der Erft das letzte Qualifikationsrennen für die EM- und Junioren-/U23-WM der Wildwasserrennsportler statt.

Das Organisationsteam um Normen Weber und René Brücker mussten durch Bauverzögerung am Wildwasserpark Hagen-Hohenlimburg kurzfristig auf die Erft ausweichen. Die Veranstaltung aber wurde wie gewohnt durch das Team der Faltbootfreunde Brühl, Kulinarisch unterstützt durch den KCD Düsseldorf, bei guten Wetter und Wasser Bedingungen durchgeführt.

Unter den Augen von National Trainer Gregor Simon und Junioren National Trainer Ralf Beerschwenger wurden die Rennen durchgeführt und neben Ranglisten Punkten wurden auch die letzten Plätze für die WM und EM ausgefahren. Außer dem Erft Rennen konnten die Sportler bereits Qualifikationspunkte beim Ranglistenrennen in Monschau/Eifel und bei der 44. Internationalen Bayerwald Regatta auf der Ilz sammeln.

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