KC Sömmerda: Ehrenamt – hat es wirklich Wert?

Immer wieder wird die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Bürger hoch gelobt – vor allem von Politikern und auch oft von der Wirtschaft. Sömmerda ist eine Stadt, in der jeder jeden kennt, zumindest wenn man sich aktiv in die Gemeinschaft einbringt. Die Zeit, die ihre Ehrenamtlichen für die Gemeinschaft opfern, ist ein hohes Gut. Doch was ist es wirklich wert, wenn es konkret wird? Wenn es um Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit geht? Wenn es um ein (Ehren-)Wort geht (ein Mann – ein Wort)?

Ein Fallbericht aus der aktuellen Praxis:

Der Kanu-Club Sömmerda e.V. ist sicher den meisten Lesern ein Begriff. Er unterhält sein Bootshaus, das Vereinsgelände und den traditionsreichen Kanukanal. Seit vielen Jahren richtet der Verein regionale und nationale Wettkämpfe aus und veranstaltet jeden September mit dem Sömmerda Rafting ein Highlight der Region. Sömmerda hat hierdurch unter den Sportlern und den Gästen aus ganz Deutschland einen guten Ruf erworben. Mit ihnen werden fast nebenbei viele Übernachtungsgäste in die Stadt gebracht, von denen die lokale Wirtschaft profitiert (Pensionen, Bäcker, Fleischer, Gaststätten, etc.).

Die Hauptaufgabe des Vereins besteht aber darin, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersstufen die Ausübung des Kanusports zu ermöglichen, in dem über Schnupperpaddeln und regelmäßiges Training sowie Sportleraustausch und Trainingslager gerade den jüngeren Altersgruppen neben dem Sport die soziale und gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung in einer Gruppe nahe gebracht wird. Alles hängt jedoch letztlich daran, dass die Kanustrecke am Bootshaus mit seinem bewegten Wasser im Kanal nutzbar ist. Die Unstrut selbst kann die Bedürfnisse der Kanusportler nur ergänzen. Ist der Kanal nicht nutzbar, können die sportlichen Aktivitäten nicht aufrechterhalten werden, geht es dem Verein an die personelle und finanzielle Substanz.

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Vorbereitung des NRW-Kaders auf die Saison 2019

 

Mit Techniktraining, Videoanalysen,  einem Athletiktraining bei der Medico Reha und Kleinflußfahrten bereiten sich die Sportler des NRW-Kaders zur Zeit bei wechselhaften Bedingungen auf die kommende Wettkampfsaison 2019 vor.

Minus 6 Grad zeigte das Thermometer beim Kader-Lehrgang am 20.1.2019 in Köln an und vor allem Zeitnehmer und die Bediener der Videokameras bekamen kalte Finger im Deutzer Hafen.

Dennoch konnten bei kompetenter Kommentierung von Lehrgangsleiter Dennis Drieschner die Sportler nach dem Techniktraining im gut geheizten KSG-Bootshaus alle Sportler an Hand ihrer Videos kleine und große Fehler bei der Paddeltechnik erkennen.

Auch die zum Mittagessen bestellte Pizza half allen dabei, wieder auf eine gute „Betriebstemperatur“ zu kommen.

14 Tage später beim Kader-Lehrgang in Düsseldorf am 3.2.2019 waren die Außentemperaturen schon angenehmer. Beim morgendlichen Athletiktraining in den Räumlichkeiten der Medico Reha in Neuss zeigte Lehrgangsleiter Sebastian Verhoef auf, was außer dem Training auf dem Wasser noch sinnvoll für die Saisonvorbereitung ist.

Nach dem Mittagessen im Hammer Blick ging es für die Sportler mit Lehrgangsleiter Sebastian auf die Erft, um dort Technik- und Zeitfahr-Training auf einem Kleinfluß durchzuführen.

Bei beiden Lehrgängen hospitierten angehende C-Trainer des KV NRW und konnten für ihre zukünftigen Arbeiten in den Vereinen etwas lernen.

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Deutsche Wildwasserrennsportler in China - Herausforderungen zwischen Wettkampf und Alltag

Anfang Dezember flogen sechs deutsche Sportler zusammen mit Manuela Gawehn als Betreuerin und Mitglied des ICF Wildwasserkomitees nach China. Sie wurden vom chinesischen Kanuverband eingeladen, an vier Wettkämpfen im westlichen China teilzunehmen. Neben sportlicher Leistung standen vor allem das Promoten des bis dato relativ unbekannten Kanu-Wildwasserrennsport und der kulturelle Austausch im Vordergrund. Außerdem sollten die Rennen als Testwettkämpfe für den geplanten Weltcup 2019 gelten.
Deutsches Wildwasserrennsport Team in China

Nach einer über 40-stündigen Anreise erreichte das deutsche Team Panzhihua, die Stadt der Blumen und Austragungsort der ersten Wettkämpfe und traf dort auf 60 weitere, zu den Wettkämpfen eingeladen Paddler. Schon bei der Ankunft am Flughafen wurden die Sportler aus insgesamt 21 verschiedenen Nationen mit einem Blitzlichtgewitter empfangen wie Superstars- für die meisten eine völlig neue Situation, an die es sich für die nächsten drei Wochen aber zu gewöhnen galt. Gespannt auf die Rennstrecken, ging es dann auch sofort zum Training auf dem Jangtse River.

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Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft unserer Sportart

Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft unserer Sportart

Schülercup und Schülerfond sind Begriffe im Wildwasserrennsport, die für das Engagement des Wildwasserförderclubs im Nachwuchsbereich stehen. Während der Schülercup als Rennserie über die gesamte Saison die Förderung kontinuierlichen Engagements der einzelnen jungen Athleten im Auge hat, werden im Schülerfond Vereine mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit, d.h. die Vereine mit den meisten Schülerstarts in einer Saison, finanziell unterstützt. Traditionell findet die Ehrung beider Wertungen im angemessenen Rahmen der Siegerehrung in Irrel statt.

Mit der Saison 2018 gab es eine Neuerung im Wertungssystem so dass jetzt alle offiziell in der KanuSport angekündigten Wildwasser-Rennsport-Veranstaltungen bis zum Saisonfinale auf der Prüm berücksichtigt wurden. Damit gab es 28 Veranstaltungen, auf denen die Schüler je nach Wertigkeit der Rennen und eigener Platzierung bis zu 70 Punkte sammeln konnten. Mindestens 8 und maximal 12 Wettkämpfe gingen in die Wertung ein und bestimmten am Ende die Sieger und Platzierten.

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