Wildwasser-Rennsport hat nun gegenüber Beruf das Nachsehen

Normen Weber erläutert Gründe für seinen Abgang von der internationale Bühne – und erhält ein besonderes Lob von seinem Teampartner

DKV-Vizepräsident plädiert für bessere Förderung nicht-olympischer Sportarten

Es sind neue berufliche Perspektiven bei der Bundeswehr, die Normen Weber künftige keine Zeit mehr für internationale Wettkämpfe im Wildwasser-Rennsport lassen. Dies erläuterte er am Freitag in Augsburg bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Weltcup-Finales im Wildwasser-Rennsport am 10. und 11. Juni. Der 31-jährige Zeitsoldat ist beim Artillerie-Lehrbattallion 345 in Idar-Oberstein als Hauptmann in die Stabsabteilung aufgerückt. Das bringe eine Fülle neuer Aufgaben mit sich – und im nächsten Jahr einen mindestens sechsmonatigen Einsatz im Ausland. „Die Bundeswehr hat mich viele Jahre im sportlichen Einsatz gut unterstützt“, betonte Normen Weber, und ihn immer wieder für Trainingslager und Wettkämpfe freigestellt. Doch nun nehmen die Verpflichtungen zu.

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Weltcup Muotathal

Kaum waren die Sportler von der Deutschen Meisterschaft in Unken wieder zuhause, machten sich 15 Nationalmannschaftsfahrer und zwei Betreuer auf den Weg zum 1. Weltcup Rennen auf die Muota in der Schweiz.

2 Busse aus Bonn und Wiesbaden setzten sich am Dienstag und Mittwoch in Richtung Muotathal in Bewegung, um mit dem Streckentraining auf der Classic- und Sprintstrecke zu beginnen.

Der Wasserstand war während der Trainingstage immer sehr konstant bei ca. 35qm/s und somit konnten die Sportler die besten Wege ausfahren.

 

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Endlich Frühling – Paddeln in der Monschauer Sonne

Mit über 100 Teilnehmer aus 4 Nationen startete am 26.März das Internationale Wildwasserrennen in Monschau.

Bei strahlendem Sonnenschein, gutem Wasserstand und einer neu gebauten Rutsche im Kesselwehr ließen die Bedingungen nichts zu wünschen übrig.

Wieder arbeiteten etliche NRW-Vereine zusammen, um diese Traditionsveranstaltung zu stemmen. Und auch die Stadt Monschau half tatkräftig mit. Der Bauhof ließ umgekippte Bäume in der Strecke verschwinden und baute eine Holzrutsche für das Kesselwehr, nachdem die alte durch Eisgang im Winter weggeschwommen war. Die Bürgermeisterin sorgte dafür, dass bei den Rennen der Herren und Damen im K 1 kleine Geldpreise für die Sieger winkten.

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Intensiv-Trainingslager der Wildwasserkanuten in Pau

Zum ersten Mal seit 24 Jahren werden im September 2017 die Sprint-Weltmeisterschaften im Kanu-Wildwasser wieder zusammen mit den Wettkämpfen der Kanu-Slalom-Athleten ausgetragen. Austragungsort für dieses besondere Event ist der künstliche Wildwasserkanal im französischen Pau. Schon Anfang März ist ein Teil der deutschen Nationalmannschaft im Wildwasserrennsport nach Pau gefahren, um dort auf der Strecke zu trainieren.

 

Bei frühsommerlichen Temperaturen konnten die deutschen Athleten zusammen mit anderen Nationen drei Tage lang die Sprint-Strecke der diesjährigen Weltmeisterschaften auf Herz und Nieren testen.

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