Salzburger Saalachtal

 

Wildwassererlebnis in der Urlaubsregion Salzburger Saalachtal

Stromabwärts auf dem Wildwasser der Saalach

Dank seiner naturbelassenen, wildenSchönheit ist die Saalach einer der schönsten Flüsse für Kajakfahrer, Wildwasserkanuten und andere Abenteuerlustige.

Die Saalach im Salzburger Land ist eine international anerkannte Wettbewerbsstrecke, auf der jährlich Wildwasser-Meisterschaften gefahren werden. Die wilden Stromschnellen der Saalach garantieren jedem Abenteuerhungrigen seinen Adrenalinschub.

Alle Infos rund um die Region Salzburger Saalachtal findet ihr unter www.lofer.com

 

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Abschnitt: Mittlere Saalach: St. Martin - Lofer

Länge und Schwierigkeit:   3,2 km WW I-II-III-IV

WWR-Events: Junioren-Weltmeisterschaften 1998 /2013
                       Deutsche Meisterschaften 2005/2007/2010
                       Weltcup 2001/ 2006 /2007/2008/2010 / 2014

 
 

Auch wenn auf diesem Abschnitt die wildwassertechnischen Schwierigkeiten sehr unterschiedlich sind und der Abschnitt auch recht kurz ist, wird dieser Abschnitt recht häufig befahren.

Da bis zur kurzen St. Martin-Schlucht bei Pass Luftenstein das Wasser der Saalach zumeist abgeleitet wird, kann erst in der Schlucht die Wildwassertour wieder aufgenommen werden. Hierzu fährt man von Lofer kommend auf der Straße Nr. 311 nach Süden. Ungefähr 1 Kilometer hinter dem Dorf St. Martin zweigt ein kleiner Forstweg links von der Straße ab. Hier kann später vorne am Beginn des Weges geparkt werden. Zum Abladen der Kajaks noch 80 m weiter fahren. Von hier führt ein Fußweg in die Schlucht - direkt zum sogenannten `Korkenzieher´. Üblicherweise werden die Kajaks aber noch 50 m flussaufwärts getragen und hier zwischen den riesigen Felsblöcken am linken Ufer eingesetzt. Unmittelbar nach Fahrtbeginn folgt dann der `Korkenzieher´, ein verwalzter Schwall (je nach Wasserstand WWW III oder IV)

Schnell läßt die Verblockung nach, die Schlucht öffnet sich, von Weitem wird die breite Abbruchkante eines Wehres sichtbar. Das unfahrbare Wehr kann knapp links neben der im Fluss befindlichen baumbestandenen Insel über eine Rutsche (s. Bild oben) mit wuchtiger Welle im Unterwasser befahren werden. Die Lage der Rutsche ist vom Wasser etwas schwer auszumachen. Eine Umtragung des Wehres ist über das linke Ufer möglich.

Unterhalb der Strassenbrücke in Höhe des Bauhofes St. Martin befindet sich üblicherweise der Start der Classicwettbewerbe.

Nachfolgend geht es mit leichtem Wildwasser (WW I-II) u.a. am großen `Campingplatz Park Grubhof´ vorbei.

Zwei Kilometer nach dem Wehr fließt der Loferbach (Strubbach) zur Saalach hinzu. Schon kurz zuvor nehmen die Schwierigkeiten mit Verschneidungen und hinter Felsblöcken gelegenen großen Kehrwassern wieder zu.

Nach der folgenden Linkskurve nimmt das Gefälle deutlich zu und die Saalach rauscht mit erheblicher Wasserwucht, mit Stufen, Walzen und stärkerer Verblockung die 300 m lange Slalom- /Wildwassersprintstrecke von Lofer (WW III-IV) hinunter. Die Wildwassersprintstrecke sollte vor einer Befahrung kurz vom linken Uferweg erkundet werden. Wem die Strecke zu schwer ist, sollte vor Beginn der eigentlichen Sprintstrecke, unterhalb vom Hubertussteg, am linken Ufer die Fahrt beenden.

Üblicherweise wird die Wildwassertour aber erst an der folgenden Rechtskurve am linken Ufer - in Höhe des Bootshauses - beendet. Achtung, Ausstieg nicht verpassen! Es folgt die schwere und nicht ganz ungefährliche `Teufelsschlucht´, deren Besuch jedoch sehr zu empfehlen ist.

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem großen Parkplatz der Touristikinformation von Lofer. Diese befindet sich an der Straße Nr. 311, genau auf der Höhe der Slalomstreckenmitte. Sowohl zum Anfang als auch zum Ende der Slalomstrecke führen jeweils ein Fußweg vom Fluss, über die Straße Nr. 311 zum nahe liegenden Parkplatz.

Mehr Bilder von der Strecke und Lofer in dieser Bildergallerie

 

Abschnitt: Untere Saalach :  Au - Unken

Länge und Schwierigkeit:        5 km WW II-III

WWR-Events: Deutsche Meisterschaften 1992/2010
                        Weltcup 2014


Eine der klassischen Standartstrecken für Wildwasserfahrten in den Alpen ist die Untere Saalach im Anschluss an die Teufelsschlucht nördlich von Lofer. Landschaftlich handelt es sich dabei um eine sehr schöne Strecke mit abnehmenden wildwassertechnischen Schwierigkeiten. Da ab Unken die Schwierigkeiten nur noch gering sind, wird nachfolgend die Untere Saalach in zwei Teilabschnitte unterteilt. So bieten beide Teilabschnitte für jeden Paddler etwas. Natürlich können beide Teilabschnitte auch in eins befahren werden.

Die übliche Einstiegstelle befindet sich an der Brücke bei Au (Start des Classicrennens). Diese wird erreicht, indem man einige hundert Meter nördlich des Kreuzungsbauwerkes der Bundesstraßen 312/311 rechts in Richtung der kleinen Ortschaft Au abbiegt. Vor der weiter unten liegenden Brücke befindet sich ein kleines Holzhäuschen mit Toiletten und Parkmöglichkeiten. An Wochenenden im Sommer, manchmal auch in der Woche, werden hier Gebühren für die Befahrung der Saalach von der Gemeinde abverlangt. Wer eine Gästekarte aus der Saalach-Region vorzeigen kann, braucht hier nichts zu bezahlen.
Vom Parkplatz führt ein Weg hinunter zum Fluss. Zweihundert Meter nach dem Einstieg macht der Fluss eine Rechtskurve und eine lange schräg abfallende, aber zumeist gut zu fahrende Steinwurfebene leitet den wildwassertechnisch interessantesten Teil der Unteren Saalach ein.

Hiernach folgen in gewissen Abständen einige Kurven mit einzelnen größeren Felsblöcken, ausgeprägte Kehrwasser, einige wenige Walzen und Löchern, die aber zumeist umfahren werden können, sowie einige sehr wuchtige Schwälle. Die Schwierigkeiten dieser ungefähr fünf Passagen/Stellen liegen bei mittleren Wasserständen bei WW III.
Zwischen den schweren Stellen gibt es aber immer längere Stücke mit lediglich Strömungsabschnitten (WW I-II). Aber auch hier kann noch die eine oder andere Surfwelle mitgenommen werden.
Die letzte schwerere Passage folgt an der Straßenbrücke vor Unken. Hinter dem Schwall kann man rechts am Sportplatz in Unken ausbooten. (Hier befindet sich bei den Wildwasserrennen das Classicziel)